Natürlich hat nun jeder erwartet, dass die neuen Dave Smith Synthesizer genauso klingen wie ein Prophet 5 oder ein Pro One. Dies war aber leider nicht der Fall, da in den neuen Geräten ja auch aktuelle Technik verbaut wird. Sämtliche Bauteile im Signalweg sind heute viel besser als noch vor 25 Jahren. Und genau das ist es, was wohl den typischen analogen Charakter heutzutage vernichtet. Das soll jetzt nicht heißen, dass alle neuen Synthesizer schlecht klingen würden. Vielmehr ist es so, dass das erzeugte Signal einfach zu perfekt und daher für manche steril klingend ist. Ähnlich verhält es sich bei der ewigen Diskussion ob Schallplatte oder CD besser klingt.
So, genug zum altehrwürdigen Sound der vergangenen Jahrzente. Widmen wir uns nun weiter dem Tastkanditaten Dave Smith Instruments Prophet 12 und nehmen ihn etwas genauer unter die Lupe.
Die Ausstattung…was kann der Prophet 12
Wie bereits erwähnt hat der Dave Smith Instruments Prophet 12 insgesamt 12 Stimmen, daher auch der Name. Somit haben wir also einen waschechten polyphonen Synthesizer, der hinsichtlich seiner Ausstattung seines Gleichen sucht.
Die Oszillatorsektion besteht aus insgesamt 10 Reglern als echte Potentiometer und 5 beleuchteten Tastern. 4 Oszillatoren stehen pro Stimme zur Verfügung plus 1 Suboszillator, welche mittels Taster angewählt werden und danach programmiert werden können. Neben den Standardwellenformen kann der Dave Smith Instruments Prophet 12 weitere 15 Wellenformen generieren. Darunter fallen auch White Noise und Violet Noise.
Der Suboszillator erzeugt einen Sinus eine Oktave unterhalb des ersten Oszillators. Sehr fein ist die Möglichkeit von Frequenzmodulation (FM) und Amplitudenmodulation (AM), was wohl auch der Grund für die Wahl von digitalen Oszis gewesen sein dürfte, da diese Crossmodulationen sich auf digitaler Ebene einfacher erzeugen lassen.
Die 10 Potentiometer regeln alle wichtigen Parameter in Echtzeit, welche man auf dem folgenden Foto ausmachen kann.
Das Oszillatorsignal wandert nun durch die neuen CHARACTER-EFFECTS, welche aus insgesamt 5 verschiedenen Effekten besteht. GIRTH ist ein LOW-SHELF-Filter und bewirkt eine Anhebung der tiefen Frequenzen mit dem Hinzufügen harmonischer Obertöne.
AIR ist der Pedant zum GIRTH und bewirkt dessen Eigenschaften im Hochfrequenzbereich.
HACK ist eine Art Bitcrusher und reduziert die Bittiefe der Oszillatoren.
DECIMATE reduziert die Sample-Rate und DRIVE simuliert einen Bandsättigungseffekt.
Alle Effekte klingen sehr gut und beinflussen das ankommende Signal von subtil bis heftig. Es macht unglaublich viel Freude diese Effekte auszureizen, aber man muss sich hier und da ein wenig bremsen.
Nun geht das Signal durch die wohl am häufigsten benutzte Sektion an einem Synthesizer, nämlich durch das analoge Filter. Dieses ist als 4-Pol-Lowpass, 2-Pol-Lowpass und als High-Pass ausgeführt.und was soll ich sagen…es klingt geschmeidig, sahnig weich…einfach schön analog.
Test: Dave Smith Instruments Prophet 12, Hybrid Synthesizer
Natürlich hat nun jeder erwartet, dass die neuen Dave Smith Synthesizer genauso klingen wie ein Prophet 5 oder ein Pro One. Dies war aber leider nicht der Fall, da in den neuen Geräten ja auch aktuelle Technik verbaut wird. Sämtliche Bauteile im Signalweg sind heute viel besser als noch vor 25 Jahren. Und genau das ist es, was wohl den typischen analogen Charakter heutzutage vernichtet. Das soll jetzt nicht heißen, dass alle neuen Synthesizer schlecht klingen würden. Vielmehr ist es so, dass das erzeugte Signal einfach zu perfekt und daher für manche steril klingend ist. Ähnlich verhält es sich bei der ewigen Diskussion ob Schallplatte oder CD besser klingt.
So, genug zum altehrwürdigen Sound der vergangenen Jahrzente. Widmen wir uns nun weiter dem Tastkanditaten Dave Smith Instruments Prophet 12 und nehmen ihn etwas genauer unter die Lupe.
Die Ausstattung…was kann der Prophet 12
Wie bereits erwähnt hat der Dave Smith Instruments Prophet 12 insgesamt 12 Stimmen, daher auch der Name. Somit haben wir also einen waschechten polyphonen Synthesizer, der hinsichtlich seiner Ausstattung seines Gleichen sucht.
Die Oszillatorsektion besteht aus insgesamt 10 Reglern als echte Potentiometer und 5 beleuchteten Tastern. 4 Oszillatoren stehen pro Stimme zur Verfügung plus 1 Suboszillator, welche mittels Taster angewählt werden und danach programmiert werden können. Neben den Standardwellenformen kann der Dave Smith Instruments Prophet 12 weitere 15 Wellenformen generieren. Darunter fallen auch White Noise und Violet Noise.
Der Suboszillator erzeugt einen Sinus eine Oktave unterhalb des ersten Oszillators. Sehr fein ist die Möglichkeit von Frequenzmodulation (FM) und Amplitudenmodulation (AM), was wohl auch der Grund für die Wahl von digitalen Oszis gewesen sein dürfte, da diese Crossmodulationen sich auf digitaler Ebene einfacher erzeugen lassen.
Die 10 Potentiometer regeln alle wichtigen Parameter in Echtzeit, welche man auf dem folgenden Foto ausmachen kann.
Das Oszillatorsignal wandert nun durch die neuen CHARACTER-EFFECTS, welche aus insgesamt 5 verschiedenen Effekten besteht. GIRTH ist ein LOW-SHELF-Filter und bewirkt eine Anhebung der tiefen Frequenzen mit dem Hinzufügen harmonischer Obertöne.
AIR ist der Pedant zum GIRTH und bewirkt dessen Eigenschaften im Hochfrequenzbereich.
HACK ist eine Art Bitcrusher und reduziert die Bittiefe der Oszillatoren.
DECIMATE reduziert die Sample-Rate und DRIVE simuliert einen Bandsättigungseffekt.
Alle Effekte klingen sehr gut und beinflussen das ankommende Signal von subtil bis heftig. Es macht unglaublich viel Freude diese Effekte auszureizen, aber man muss sich hier und da ein wenig bremsen.
Nun geht das Signal durch die wohl am häufigsten benutzte Sektion an einem Synthesizer, nämlich durch das analoge Filter. Dieses ist als 4-Pol-Lowpass, 2-Pol-Lowpass und als High-Pass ausgeführt.und was soll ich sagen…es klingt geschmeidig, sahnig weich…einfach schön analog.