Hier bietet der DSI Prophet 12 Pitch-Bend und Modulationsrad, zum Glück auch direkt neben der Tastatur an gewohnter Stelle und nicht darüber wie beim kleinen Propheten. Darüber gesellen sich die aus dem Tempest übernommenen Slider, welche druckempfindlich sind und per Hold-Taste den jeweils zugewiesenen Parameter einfrieren. Schöne Sache, die dem Spiel somit neue Ausdrucksmöglichkeiten geben kann. Ein Ribbon-Controller oberhalb der Tastatur hätte ich persönlich lieber gesehen.
Für noch mehr Ausdruck während des Spielens sorgen die rückseitigen Anschlüsse für Pedale.
Als Spielhilfe erwähne ich in diesem Abschnitt den integrierten Arpeggiator. Dieser beschert eine Menge Spaß, ist aber jetzt nicht so üppig ausgestattet. Er ist leider nicht programmierbar mit eigenen Abläufen, sondern bietet hier den üblichen Standard UP, DOWN, UP+DOWN, ASSIGN und RANDOM. Der Arpeggiator ist synchronisierbar und liegt im Tempobereich zwischen 30 und 250 BPM. Er kann aber nicht nur mit externen Quellen synchronisiert werden, sondern auch durch LFO oder das Delay. Eine Hold-Funktion wurde ihm spendiert und der Clock-Devider gibt festgelegte Notenmuster wieder.
Stimmenarchitektur
Der DSI Prophet 12 hat ja insgesamt 12 Stimmen. Da ihm eine Splitmöglichkeit mitgegeben wurde, reduziert sich diese auf 6 Stimmen für jeden Layer. Dies bringt aber einige Nachteile mit, da die Architektur so aufgebaut ist, dass stets 2 Layer verwendet werden, welche fest zugewiesen immer 6 Stimmen verwenden. Den Nachteil sehe ich damit begründet, das man beim Splitting nicht selbst festlegen kann wie die Stimmen verteilt werden. Meistens spielt man ja in der unteren Hälfte der Tastatur Bässe oder andere Begleitungen, wo oftmals 3 Stimmen völlig ausreichend wären. Damit hätte man in der oberen Hälfte 9 Stimmen und somit mehr Möglichkeiten. Auch unverständlich finde ich, dass selbst bei deaktivieren des zweiten Layers trotzdem dem aktiven Layer nur 6 Stimmen zur Verfügung stehen. Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich kontraproduktiv und auch nicht zeitgemäß. Ferner würde ich an dieser Stelle auch behaupten, dass der Prophet 12 damit kein 12 stimmiger Synthesizer im klassischen Sinne ist. Vielleicht ließe sich dies mit kommenden OS-Updates beheben.
Der vorhandene Unison-Mode hat leider auch ein paar mir nicht nachvollziehbare Nachteile. Ist er aktiviert beeinflusst er entweder 1 Stimme oder alle 12. Auch hier kann der Anwender nicht frei die Anzahl der Stimmen wählen. Irritierend ist auch die Tatsache, dass der Prophet 12 nun nur noch monophon spielbar ist. Einzig der Anteil des Tunings kann manipuliert werden. Unter Unison verstehe ich etwas anderes, nämlich eine Verbreiterung und Verdichtung des Klanges mit schöner, harmonischer Schwebung…und zwar polyphon.
Programmspeicher
Es können insgesamt 792 Patches gespeichert werden. Diese sind in 4 Bänke unterteilt und hälftig aufgeteilt in USER und FACTORY-Presets. Zudem können 40 eigene Klangbibliotheken in einer PATCH-LIST angelegt werden, welche insbesondere den Live-Musikern sehr dienlich sein sollte. Abrufbar sind die Programme direkt per Nummerneingabe.
Test: Dave Smith Instruments Prophet 12, Hybrid Synthesizer
Spielhilfen
Hier bietet der DSI Prophet 12 Pitch-Bend und Modulationsrad, zum Glück auch direkt neben der Tastatur an gewohnter Stelle und nicht darüber wie beim kleinen Propheten. Darüber gesellen sich die aus dem Tempest übernommenen Slider, welche druckempfindlich sind und per Hold-Taste den jeweils zugewiesenen Parameter einfrieren. Schöne Sache, die dem Spiel somit neue Ausdrucksmöglichkeiten geben kann. Ein Ribbon-Controller oberhalb der Tastatur hätte ich persönlich lieber gesehen.
Für noch mehr Ausdruck während des Spielens sorgen die rückseitigen Anschlüsse für Pedale.
Als Spielhilfe erwähne ich in diesem Abschnitt den integrierten Arpeggiator. Dieser beschert eine Menge Spaß, ist aber jetzt nicht so üppig ausgestattet. Er ist leider nicht programmierbar mit eigenen Abläufen, sondern bietet hier den üblichen Standard UP, DOWN, UP+DOWN, ASSIGN und RANDOM. Der Arpeggiator ist synchronisierbar und liegt im Tempobereich zwischen 30 und 250 BPM. Er kann aber nicht nur mit externen Quellen synchronisiert werden, sondern auch durch LFO oder das Delay. Eine Hold-Funktion wurde ihm spendiert und der Clock-Devider gibt festgelegte Notenmuster wieder.
Stimmenarchitektur
Der DSI Prophet 12 hat ja insgesamt 12 Stimmen. Da ihm eine Splitmöglichkeit mitgegeben wurde, reduziert sich diese auf 6 Stimmen für jeden Layer. Dies bringt aber einige Nachteile mit, da die Architektur so aufgebaut ist, dass stets 2 Layer verwendet werden, welche fest zugewiesen immer 6 Stimmen verwenden. Den Nachteil sehe ich damit begründet, das man beim Splitting nicht selbst festlegen kann wie die Stimmen verteilt werden. Meistens spielt man ja in der unteren Hälfte der Tastatur Bässe oder andere Begleitungen, wo oftmals 3 Stimmen völlig ausreichend wären. Damit hätte man in der oberen Hälfte 9 Stimmen und somit mehr Möglichkeiten. Auch unverständlich finde ich, dass selbst bei deaktivieren des zweiten Layers trotzdem dem aktiven Layer nur 6 Stimmen zur Verfügung stehen. Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich kontraproduktiv und auch nicht zeitgemäß. Ferner würde ich an dieser Stelle auch behaupten, dass der Prophet 12 damit kein 12 stimmiger Synthesizer im klassischen Sinne ist. Vielleicht ließe sich dies mit kommenden OS-Updates beheben.
Der vorhandene Unison-Mode hat leider auch ein paar mir nicht nachvollziehbare Nachteile. Ist er aktiviert beeinflusst er entweder 1 Stimme oder alle 12. Auch hier kann der Anwender nicht frei die Anzahl der Stimmen wählen. Irritierend ist auch die Tatsache, dass der Prophet 12 nun nur noch monophon spielbar ist. Einzig der Anteil des Tunings kann manipuliert werden. Unter Unison verstehe ich etwas anderes, nämlich eine Verbreiterung und Verdichtung des Klanges mit schöner, harmonischer Schwebung…und zwar polyphon.
Programmspeicher
Es können insgesamt 792 Patches gespeichert werden. Diese sind in 4 Bänke unterteilt und hälftig aufgeteilt in USER und FACTORY-Presets. Zudem können 40 eigene Klangbibliotheken in einer PATCH-LIST angelegt werden, welche insbesondere den Live-Musikern sehr dienlich sein sollte. Abrufbar sind die Programme direkt per Nummerneingabe.