Filter gehören zu den wichtigsten Bausteinen eines Synthesizers. Viele klassische Instrumente sind nicht zuletzt wegen ihres charakteristischen Filters legendär geworden. Mit Korg Filter Ark bringt Korg ein Effekt-Plug-in heraus, das genau hier ansetzt: mehrere Filtermodelle aus der Synth-Geschichte – kombiniert in einer modernen, modular wirkenden Oberfläche.
Die Idee ist spannend, denn statt nur eine einzelne Emulation zu liefern, lassen sich in Filter Ark mehrere Filter gleichzeitig einsetzen und miteinander verschalten. Für Sounddesigner und Synth-Fans kann das ziemlich interessant werden. Wie sich das Plugin in der Praxis schlägt, habe ich hier in einem Test zusammengefasst.
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Konzept: Mehrere Filter gleichzeitig
Im Kern ist Filter Ark ein Multi-Filter-Effekt. Bis zu vier Filtermodule können parallel oder seriell eingesetzt werden. Dadurch lassen sich sehr komplexe Filterstrukturen bauen – etwas, das man sonst eher aus modularen Setups kennt.
Besonders reizvoll ist, dass sich hier verschiedene Charaktere mischen lassen: klassische Analog-Filtertypen treffen auf modernere Varianten wie Formant- oder Resonator-Modelle. So kann man beispielsweise ein eher aggressives Filter mit einem weicheren kombinieren oder rhythmische Filterbewegungen erzeugen.
Gerade für elektronische Musik oder experimentelles Sounddesign eröffnet das viele Möglichkeiten.
Modulation: Bewegung im Sound
Ein großer Teil des kreativen Potenzials steckt im Modulationssystem. Filter Ark bietet mehrere Werkzeuge, um Bewegung in den Klang zu bringen:
LFO mit Morph-Funktion
Envelope-Follower (auch mit Sidechain möglich)
Step-Sequencer für rhythmische Modulationen
Noise-Modulation für organischere Bewegungen
Damit lassen sich klassische Filterfahrten genauso umsetzen wie komplexe rhythmische Effekte. Besonders interessant wird es, wenn mehrere Filter gleichzeitig moduliert werden – hier entstehen schnell lebendige und teilweise überraschende Klangverläufe.
Ein nettes Detail: Der Cutoff-Parameter kann quantisiert werden. Dadurch lassen sich auch tonal wirkende Filterbewegungen erzeugen.
Bedienung und Workflow
Die Oberfläche ist modern und relativ übersichtlich aufgebaut. Die einzelnen Filtermodule lassen sich schnell hinzufügen, neu anordnen oder in der Signalstruktur verändern. Das erinnert ein wenig an modulare Effekte oder Patch-basierte Systeme.
Im praktischen Einsatz funktioniert das ziemlich gut, weil man schnell experimentieren kann. Gerade wenn man gerne Sounds schichtet oder ungewöhnliche Filterkombinationen ausprobiert, kommt man hier schnell zu interessanten Ergebnissen.
Klangcharakter
Klanglich bewegt sich Filter Ark zwischen Vintage-Anmutung und moderner Klangbearbeitung. Einige Filtermodelle orientieren sich klar an bekannten Korg-Synthesizern, während andere eher in Richtung Sounddesign-Werkzeug gehen.
Besonders stark ist das Plug-in, wenn mehrere Filter gleichzeitig arbeiten. Dann entstehen sehr lebendige und teilweise fast schon modulare Klangstrukturen. Für Pads, Sequenzen oder auch Drums kann das ziemlich spannend sein.
Auch als kreativer Effekt im Mix – etwa auf Synth-Spuren, Loops oder sogar kompletten Gruppen – funktioniert das Plug-in gut.
Einsatz in der Praxis
In der Praxis eignet sich Filter Ark besonders für:
elektronische Musikproduktion
Sounddesign
bewegte Filtereffekte
Layering von Filtercharakteren
kreative Bearbeitung von Loops und Samples
Wer gerne mit Filterfahrten arbeitet oder seine Sounds stärker modulieren möchte, findet hier ein sehr flexibles Werkzeug.
Klangbeispiele
Korg Filter Ark Vowel -
Korg Filter Ark Cutoff -
Korg-Filter-Ark-Neuro-Player -
Korg-Filter-Ark-Auto-Wah -
Korg-Filter-Ark-Modal-Shifter -
Korg-Filter-Ark-Padder -
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Fazit
Mit Filter Ark liefert Korg ein interessantes Effekt-Plug-in, das sich ganz auf die kreative Nutzung von Filtern konzentriert. Die Kombination mehrerer Filtermodelle, das flexible Routing und die Modulationsmöglichkeiten machen das Tool vor allem für Sounddesigner und Synth-Fans attraktiv.
Gerade für Nutzer, die sich für klassische Synth-Filter interessieren, aber gleichzeitig moderne Klangexperimente ausprobieren möchten, ist Filter Ark definitiv einen Blick wert.
Test: Korg Filter Ark – Die Essenz klassischer Synth-Filter in einem Plug-in
Filter gehören zu den wichtigsten Bausteinen eines Synthesizers. Viele klassische Instrumente sind nicht zuletzt wegen ihres charakteristischen Filters legendär geworden. Mit Korg Filter Ark bringt Korg ein Effekt-Plug-in heraus, das genau hier ansetzt: mehrere Filtermodelle aus der Synth-Geschichte – kombiniert in einer modernen, modular wirkenden Oberfläche.
Die Idee ist spannend, denn statt nur eine einzelne Emulation zu liefern, lassen sich in Filter Ark mehrere Filter gleichzeitig einsetzen und miteinander verschalten. Für Sounddesigner und Synth-Fans kann das ziemlich interessant werden. Wie sich das Plugin in der Praxis schlägt, habe ich hier in einem Test zusammengefasst.
Konzept: Mehrere Filter gleichzeitig
Im Kern ist Filter Ark ein Multi-Filter-Effekt. Bis zu vier Filtermodule können parallel oder seriell eingesetzt werden. Dadurch lassen sich sehr komplexe Filterstrukturen bauen – etwas, das man sonst eher aus modularen Setups kennt.
Besonders reizvoll ist, dass sich hier verschiedene Charaktere mischen lassen: klassische Analog-Filtertypen treffen auf modernere Varianten wie Formant- oder Resonator-Modelle. So kann man beispielsweise ein eher aggressives Filter mit einem weicheren kombinieren oder rhythmische Filterbewegungen erzeugen.
Gerade für elektronische Musik oder experimentelles Sounddesign eröffnet das viele Möglichkeiten.
Modulation: Bewegung im Sound
Ein großer Teil des kreativen Potenzials steckt im Modulationssystem. Filter Ark bietet mehrere Werkzeuge, um Bewegung in den Klang zu bringen:
LFO mit Morph-Funktion
Envelope-Follower (auch mit Sidechain möglich)
Step-Sequencer für rhythmische Modulationen
Noise-Modulation für organischere Bewegungen
Damit lassen sich klassische Filterfahrten genauso umsetzen wie komplexe rhythmische Effekte. Besonders interessant wird es, wenn mehrere Filter gleichzeitig moduliert werden – hier entstehen schnell lebendige und teilweise überraschende Klangverläufe.
Ein nettes Detail: Der Cutoff-Parameter kann quantisiert werden. Dadurch lassen sich auch tonal wirkende Filterbewegungen erzeugen.
Bedienung und Workflow
Die Oberfläche ist modern und relativ übersichtlich aufgebaut. Die einzelnen Filtermodule lassen sich schnell hinzufügen, neu anordnen oder in der Signalstruktur verändern. Das erinnert ein wenig an modulare Effekte oder Patch-basierte Systeme.
Im praktischen Einsatz funktioniert das ziemlich gut, weil man schnell experimentieren kann. Gerade wenn man gerne Sounds schichtet oder ungewöhnliche Filterkombinationen ausprobiert, kommt man hier schnell zu interessanten Ergebnissen.
Klangcharakter
Klanglich bewegt sich Filter Ark zwischen Vintage-Anmutung und moderner Klangbearbeitung. Einige Filtermodelle orientieren sich klar an bekannten Korg-Synthesizern, während andere eher in Richtung Sounddesign-Werkzeug gehen.
Besonders stark ist das Plug-in, wenn mehrere Filter gleichzeitig arbeiten. Dann entstehen sehr lebendige und teilweise fast schon modulare Klangstrukturen. Für Pads, Sequenzen oder auch Drums kann das ziemlich spannend sein.
Auch als kreativer Effekt im Mix – etwa auf Synth-Spuren, Loops oder sogar kompletten Gruppen – funktioniert das Plug-in gut.
Einsatz in der Praxis
In der Praxis eignet sich Filter Ark besonders für:
elektronische Musikproduktion
Sounddesign
bewegte Filtereffekte
Layering von Filtercharakteren
kreative Bearbeitung von Loops und Samples
Wer gerne mit Filterfahrten arbeitet oder seine Sounds stärker modulieren möchte, findet hier ein sehr flexibles Werkzeug.
Klangbeispiele
Fazit
Mit Filter Ark liefert Korg ein interessantes Effekt-Plug-in, das sich ganz auf die kreative Nutzung von Filtern konzentriert. Die Kombination mehrerer Filtermodelle, das flexible Routing und die Modulationsmöglichkeiten machen das Tool vor allem für Sounddesigner und Synth-Fans attraktiv.
Gerade für Nutzer, die sich für klassische Synth-Filter interessieren, aber gleichzeitig moderne Klangexperimente ausprobieren möchten, ist Filter Ark definitiv einen Blick wert.